Retro- Nostalgiefunk

Meine Geräte der früheren Jahre. Damals mangels CW Prüfung nur UKW

Ab 1974 war ich auf UKW sehr aktiv. Mit den verschiedensten Geräten und Antennen gelangen mir schöne DX Verbindungen und ich hatte auch einige Erfolge bei diversen UKW-Contesten. Hier z.B. mit dem

ICOM IC-202 /VHF

Die Antenne war eine 20 El. Gruppenantenne von Cushcraft ...

The Icom IC-202 is a portable 2 meter USB/CW transceiver. Operation is from 144-144.4 MHz continuous via two supplied crystals. Two additional crystal sockets are available for 200 kHz segments in the range of 144-145 MHz. Output is 3 watts SSB. An external key jack supports CW operation. The radio features S/RF meter, RIT, NB, light and light switch. May be operated from nine "C" cells or external 13.8 VDC. Has accurate 10 kHz linear analog dial scale. There is both a built-in telescopic whip and an SO-239 external antenna jack.

Der HamMaster HM-2010 /VHF

gehörte zu den eher seltenen Geräten. Er wurde ab 1974 erzeugt und geriet dann wieder in Vergessenheit. Zu dieser Zeit war er aber ein ausgezeichnetes Funkgerät, durchstimmbar mit FM, CW und SSB und leistet mir als Heimstation gute Dienste.

 

Der Sommerkamp FT-221 /VHF
war lange Jahre mein bevorzugter Transceiver, mit dem ich erfolgreich an vielen Funkwettbewerben teilnahm. Das eingebaute Netzteil und der externe 12V Eingang ermöglichte variablen Funkbetrieb auf Fielddays.
Bestückung: 78 Transistoren, 13 ICs, 115 Dioden
Frequenzbereich: 144..146MHz in 4 Bereichen, erweiterbar bis 148MHz
Modulation: AM, FM, USB, LSB, CW
Sendeleistung: ca. 12W PEP/CW, AM 2.5W Trägerleistung
Empfindlichkeit: 0.5uV SSB, 1uV AM
Speisung: AC 100..230V (umschaltbar), DC 12V
Extras: Eichmarkengeber, 1750Hz-Relaiston, Störunterdrückung, Rauschsperre, Relaisablage, Clarifier, 11 Festfrequenzen pro Band, VOX-Betrieb, Handregler für HF-Verstärkung, Anzeigeinstrument für Empfangsfeldstärke, FM-Abstimmanzeige, relative Sendeleistung.
Grösse: ca. 20*30*13cm, Gewicht: 8.5kg, Herstellungsjahr: 1976, Preis: DM 2250.-

The Kenwood TS-700A  /VHF
Mit diesem UKW 2m Tranceiver begann meine "Kenwoodzeit"
. Alle folgenden Geräte bis heute kamen von diesem Hersteller. Meine Erfahrungen waren damit durchwegs gut.

The Kenwood TS-700A multimode transceiver provides 2 meter operation in FM, LSB, USB, AM and CW modes. Power output may be selected at 1 watts (FM) or 10 watts (FM/SSB/CW), 3 watts AM. Frequency coverage is 144-147.999 MHz. Enhancements include:  RF gain, RIT, squelch, noise blanker and 44 fixed channels (11 per MHz band). Operation is from 120/220 VAC 50/60 Hz 13.8 VDC at 4 Amps.

My first SW Transceiver: KENWOOD TS-180S

GENERAL
Type: Amateur HF transceiver TS-180S
Frequency range: 10-160 m + 2*500 KHz AUX bands
WWV 10 MHz (RX only)
Mode: SSB/CW/FSK
Memory channels: 4 tunable (if DFC-180 is installed)
Power supply: 11-16 VDC (13.8 VDC nominal)
Current drain/power RX: 1.2-1.6 A, TX: Max 20 A
Antennaimpedance: 50 ohms / SO-239
Dimensions (W*H*D): 325*133*287 mm (12.5*5.4*11.2")
Weight: 11.5 Kg (25.4 lbs)
Other features: NB, Dual RIT, IF Shift, VOX, Transverter terminals

und: JA!  es gab ein Leben vor der Datenübertragung mit FT8 und Co.!

Der TONO Theta 7000e
war mein erster Nachrichtencomputer.
Sehr zur Freude meiner Frau, die sich nie an das rattern der mechanischen Lorenz und Siemens Fernschreiber gewöhnen konnte :-)

Wer noch einmal blättern möchte:
Hier eine Betriebsanleitung für dieses High Tech Gerät der 80er Jahre.
Morse code, Baudot RTTY, and ASCII waren die Betriebsarten. 7 Speicher konnten je 64 Zeichen fassen. 53 Zeichen fasste der Keyboard Speicher. Ein ungeahnter Komfort!

Diese Speicher und Anschlußmöglichkeiten klangen 1981 wie ein Märchen. Wer denkt in heutiger Terra- und Gigabitezeit noch an einen 480! Zeichen Speicher?

 

Der LORENZ LO-133 Fernschreiber. RTTY vom Feinsten.
Mit Lochstreifensender und Empfänger spielte er mit dem Selbstbaukonverter im Amateurfunk "alle Stückerln" Noch heute können die Computerprogramme 170 shift /45,45 baud.

Trotz umfangreicher Schalldämmung brachten die Kästen die Erde zum Beben, wenn die Lochstreifen durchrauschten. RTTY mechanisch - DA hatte man was vom Funkbetrieb! Nur Löschfunkensender waren schöner.

Nachrichtendienste, Wetterberichte usw. - Damals waren noch viele Sender unverschlüsselt zu empfangen

Mechanischer Fernschreiber in Betrieb

LORENZ 133 automatik

 

5 Bit Baudot, Blattschreiber, Typenkorbdrucker
Geschwindigkeit 50 - 75 Baud
In Deutschland war er der Hauptwettbewerber
des Siemens T100 ... Der Lo133 Automatik war
mit automatischer Buchstaben-Ziffern-Umschaltung   

Mein zweites Schmuckstück war ein Siemens T-100
und mein ganzer Stolz. Jetzt konnten 2 Maschinen verschiedene Aussendungen empfangen. Das war fast die erste Ehekrise ...
Hier ein Blattschreiber T 100 von Siemens mit Lochstreifensender (rechts vorne) im Fernmeldemuseum Aachen. Dieser Blattschreiber wurde im Jahr 1958 durch Siemens eingeführt.
Von meinem Gerät aus 1978 habe ich leider kein Foto mehr.

Der Fernschreiber war als modulares Gerät aufgebaut.

  • Links angebaut ein Streifenlocher zur Erzeugung eines Lochstreifens
  • darunter der transparente Auffangbehälter für die Reste der ausgestanzten Löcher
  • Rechts der optionale Lochstreifenleser, mit dem vorgefertigte Nachrichten mit maximaler Geschwindigkeit gesendet werden konnten.
  • Die Leertaste hat links und rechts die Umschaltung zwischen Buchstaben und Ziffern, dies ist notwendig durch den verwendeten  Baudot Code mit nur fünf Bit. Das Papier ist auf einer Endlosrolle angebracht.

DF2AR hatte 3 Fernschreibmaschinen in action! Neid :-)